Das WaiK®-Konzept

Das Waik® -Konzept unterstützt die Entwicklung, Erfassung und Bewertung von interkulturell relevanten und diversitätssensiblen Handlungskompetenzen im Migrationskontext.

Im WaiK®-Konzept ist ein Verständnis von Kompetenzentwicklung entstanden, das aktuelle interkulturell-relevante und migrationsspezifische Herausforderungen berücksichtigt und Voraussetzungen zur Optimierung konstruktiver Handlungsfähigkeit schafft. Interkulturelle und diversitätssensible Handlungskompetenz wird im WaiK®-Konzept als Querschnittskompetenz verstanden und betrifft alle Kompetenzkategorien. Die Handlungsfähigkeit wird in diesem Zusammenhang von berufs- und fachbezogenen Anforderungen und Schwerpunktsetzungen bestimmt.

Mithilfe von überschaubaren Hintergrundinformationen und innerhalb kürzester Zeit kann das Waik®- Konzept zu guten und konstruktiven Ergebnissen bzw. Lösungen für die Praxis verhelfen. Das Waik® -Konzept basiert auf einem induktiv- heuristischen Ansatz, und

  • geht von Einzelsituationen aus (bei Personen bzw. bei Einrichtungen),
  • vermittelt eine beschreibende Beobachtungs- , differenzierte Analyse- und lösungsorientierte Interventions- bzw. Interaktionskompetenz,
  • strebt nach einem anerkennungsorientierten Wertekonsens als Grundlage des Zusammenlebens mit Vielfalt und Unterschiedlichkeit,
  • betrachtet Probleme/Konflikte im Kontext von Vielfalt und Diversität als Chance,
  • unterstützt Beweglichkeit in verschiedenen Kulturräumen und Balance zwischen unterschiedlichen Orientierungspolen, die sozikulturell bedingt sind,
  • hat zum Ziel, Chancengerechtigkeit im Kontext von Vielfalt und Diversität zu fördern und nachhaltig zu sichern,
  • sucht nach Wegen zur konstruktiven Nutzbarmachung des vielfältigen Potentials im interkulturellen Kontext.
Das WaiK® -Konzept unterscheidet bei der Entwicklung interkultureller Handlungskompetenzen insbesondere zwei Bereiche:
  • Interkulturelle Managementkompetenz von Einrichtungen
  • Interkulturelle Handlungskompetenz von Einzelnen im operativen Arbeitsprozess

Interkulturelle Managementkompetenz erkennt man daran, wenn Verantwortliche z. B. in Einrichtungen der Sozialwirtschaft in der Lage sind, interkulturell relevante Veränderungen zu erkennen, produktiv zu managen und die jeweiligen Prozesse in ihrem Geschäftsfeld für interkulturell relevante Diversität (ethnische Vielfalt, Mehrsprachigkeit, Vielfalt kultureller Orientierungskonzepte, religiöse Pluralität, Migrationserfahrung etc.) zu öffnen.
Interkulturelle Handlungskompetenz im operativen Arbeitsprozess ermöglicht es, interkulturelle Interaktionen vor allem im beruflichen Kontext produktiv zu gestalten. Dies setzt interkulturelle Kommunikations-, Kooperations- und Konfliktmanagementkompetenz voraus.

WaiK®-Forschung

Seit 1996 sammeln wir kontinuierlich Arbeits- und Alltagserfahrungen aus den unterschiedlichen Berufsfeldern (z. B. Schulen, Behörden, Verwaltungen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit, Handwerk und Betrieben...). Inzwischen liegen mehr als 10000 Fallbeispiele vor. Sie sind nach den Berufsfeldern, nach Jahr und nach Problemclustern sortiert. Diese Fallbeispiele bilden die Grundlage unserer WAIK-Trainingskonzepte. Gerne stellen wir Ihnen diese Fallbeispiele für Diplom- , Doktorar-, oder Forschungsarbeiten zur Verfügung).

Referenzen

Zum Thema Kunden, Erfahrungen und Referenzen erfahren Sie hier mehr.

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